Sarahs Intuition
Als hätte sie ein plötzliches Gefühl gespürt, stand meine Freundin Sarah vor mir und hielt die Leine ihres Labradors Max in der Hand, der sofort aufmerksam und neugierig wirkte. “Hi, Jason!”, begrüßte sie mich und erkannte sofort Rockys Unbehagen, denn er sah wachsam und besorgt aus. Sie fragte interessiert, was los sei, und ich erklärte ihr, dass Rocky das Gefühl hatte, dass sich in dieser Gasse etwas Seltsames versteckt. Ohne zu zögern kniete sich Sarah neben ihn und sah ebenso ernst und konzentriert aus. “Lass uns mal nachsehen, Max”, sagte sie, gespannt darauf, was der Hund wahrnehmen konnte. Gemeinsam näherten wir uns den Schatten der Gasse und hielten Ausschau nach irgendwelchen Anzeichen oder Bewegungen, die die große Angst meines vierbeinigen Freundes erklären könnten, während er mit fast instinktiver Entschlossenheit jede Ecke beschnüffelte und uns mit seiner wachen und unermüdlichen Energie führte.

Sarahs Intuition
Leere Gasse
Sarah und ich gingen vorsichtig um jede Ecke der Gasse und versuchten herauszufinden, was Rocky fühlte, aber alles schien normal zu sein; der Raum war still und verlassen, ohne jedes Zeichen von Gefahr oder Geheimnis. “Ich verstehe nicht, warum er so aufgeregt ist?”, fragte Sarah laut und war sichtlich verwirrt über die Beharrlichkeit des Hundes. Rocky seinerseits wollte nicht aufgeben, schnaufte und kreiste, als ob wir etwas sehr Wichtiges übersehen würden. Ich gab zu, dass ich sein Verhalten nicht ganz verstand, aber je mehr er insistierte, desto mehr Neugierde weckte er in mir. Rockys Beharrlichkeit machte es unmöglich, das Gefühl zu ignorieren, dass sich etwas unserer Wahrnehmung entzog. Das erzeugte eine seltsame Spannung und eine stille Dringlichkeit, die uns ermutigte, die Untersuchung fortzusetzen, auch wenn wir keine konkreten Hinweise hatten.

Leere Gasse